Feld & Garten

Kultur, Sortenvielfalt und Verbreitung unserer Nutzpflanzen verdanken wir im Wesentlichen den mittelalterlichen Klöstern. So liegt es nah, diese als Richtlinie für Auswahl und Anbau für Obst, Gemüse und Kräuter zu verwenden. Beetbegrenzungen durch Flechtzäune aus Haselnuß und Weide und geometrische Formen schaffen Ordnung und Überblick im grünen Chaos.
Unser Hauptaugenmerk gilt auch hier alten, standortangepaßten Sorten und nicht anspruchsvollen, empfindlichen Hochleistungspflanzen. Gedüngt wird ausschließlich mit dem von unseren Tieren anfallenden Mist und Gründüngerpflanzen.

Majoran
Unverzichtbar sind natürlich viele verschiedene Würz- und Heilkräuter. Majoran, Rosmarin, Salbei, Thymian, Bohnenkraut, verschiedene Minzen, Goldraute, und viele andere Sorten sorgen für den richtigen Geschmack in der Küche.
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Ackerbohnen
Mangold, Ackerbohnen, Erbsen, Kohl, Zwiebeln und Salat aus eigenem Anbau ergänzen den Speiseplan.
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Schwarze Johannisbeeren
Schwarze Johannisbeeren, Obstbäume alter Sorten (z.B. roter Eiserapfel, Quitten, Haselnuß, Knorpelkirschen) gehörten auch im Mittelalter zu jedem Bauerngarten.
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Krapp
Die ersten Versuche mit Krapp, Waid und Reseda (Färberwau)

Waid
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Kalebassen-Jungpflanzen
Flaschenkürbisse (Kalebassen) sind die einzigen in Europa heimischen Kürbisse. Die getrockneten Früchte sind holzhart und absolut wasserdicht. Mittelalterliche Abbildungen zeigen häufig Pilger mit der typischen Wasserflasche.

fertige Flasche
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