Rekonstruktionen
Wenn man versuchen will zu verstehen, wie der Alltag auf einem Bauernhof vor 800 Jahren
ausgesehen haben könnte, ist es unserer Meinung nach unabdingbar, auch nur Arbeitsgeräte
zu benutzen, die vor 800 Jahren gebräuchlich waren und die anfallenden Arbeiten in der
damals üblichen kleidung zu verrichten. Erst wenn die Rahmenbedingungen erfüllt und moderne
Hilfsmittel weitgehend ausgeschaltet sind, ist es möglich, einen ungefähren Einblick in das
Leben im Mittelalter zu bekommen.
In der
Textilwerkstatt wird die Wolle unserer Schafe gesponnen, gewebt, gefilzt,
gefärbt und zu Kleidung verarbeitet. Hier entstehen auch Kleidungsstücke nach
mittelalterlichen Vorlagen in Kundenauftrag.
Wir verarbeiten, in Entsprechung der historischen Kleidung, ausschließlich reines
Leinen, Wolle und Seide. Da sich Stoffe in Bezug auf Qualität, Farbe, etc. nur sehr
schwer im Internet darstellen lassen, verarbeiten wir vorwiegend von unseren Kunden
gestellte Gewebe, damit das Ergebnis auch so ausfällt, wie es gewünscht ist.
Standardmäßig benutzen wir zum Vernähen gebleichten und ungebleichten Leinenzwirn der
Stärken 18-24/2, optional auch farbiges Seidengarn.
In der
Holzwerkstatt entstehen in Handarbeit Replikate historischer Möbel und
Gebrauchsgegenstände. Tische, Bänke, Hocker, Truhen, etc. werden in traditioneller
Tischlerarbeit gefertigt.
Wir verwenden ausschließlich einheimische Massivhölzer. Bei den von uns angebotenen
Stücken handelt es sich überwiegend um Rekonstruktionen aus archäologischen Grabungen
oder sonstiger erhaltener Funde aus dem Hochmittelalter.
Gerne fertigen wir aber auch nach Vorlage Gegenstände aus anderen Epochen.